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01.04.20

Coronavirus - Notfallhilfe für Kleinunternehmungen und Organisationen

Selbständigerwerbende verfügen oftmals über ein geringes Kapitalpolster. Deshalb stellt der Regierungsrat den Gemeinden 15 Millionen Franken aus der Jubiläumsdividende der ZKB für unbürokratische und schnelle Unterstützung zur Verfügung. Die Gemeinden kennen die lokalen Verhältnisse, und sie können die Abstimmung der Soforthilfe mit den anderen sozialen Sicherungssystemen gewährleisten.

 

Wenn Sie in finanzielle Not geraten: Melden Sie sich bitte sofort bei ihrer Wohngemeinde. Die Gemeinden leisten Soforthilfe für Selbstständigerwerbende. Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind selbstständige Kleinstunternehmer/innen mit:

  • Wohnsitz im Kanton Zürich (keine Unterstützung, wenn Firmensitz im Kanton, aber Wohnsitz ausserhalb des Kantons)
  • Firmengrösse inkl. Geschäftsführer/in nicht mehr als zwei Vollzeitstellen (200% Stellenprozent)
  • Soforthilfen für Selbstständigerwerbende erfolgen in Ergänzung zu den Soforthilfemassnahmen des Bundes und den bereits bestehenden Leistungen der Sozialversicherungen. Diese müssen deshalb zwingend geltend gemacht werden.
  • Bevorschusste Soforthilfen unterstehen der Rückerstattungspflicht. Sobald Gelder aus anderen Leistungen geflossen sind, sind die bevorschussten Soforthilfen zurück zu zahlen.
  • Die Soforthilfen für Selbstständigerwerbende können bevorschussend oder/und ergänzend zu anderen Leistungen (z. B. Kurzarbeitsentschädigung, Bankkredit, Corona-Erwerbsersatzentschädigung, Arbeitslosenentschädigung) bezogen werden.

 

Ausschlaggebend für die unmittelbare Ausrichtung der bevorschussten Soforthilfen ist die Dringlichkeit bzw. die Liquidität. Beispiele:

  • Sie können den täglichen Bedarf nicht mehr decken.
  • Sie können Mieten, Rechnungen und Krankenversicherungsprämien nicht mehr bezahlen.

Reichen die privaten und geschäftlichen finanziellen Mittel bis zum Erhalt von anderen Leistungen, sollte auf ein Gesuch auf bevorschussende Soforthilfen verzichtet werden.
Falls eine selbstständigerwerbende Person bereits andere Leistungen geltend gemacht hat und allenfalls erhält und feststellt, dass es nicht reichen wird, kann sie bei ihrer Wohngemeinde um ergänzenden Soforthilfen ersuchen.


Im Zweifelsfall melden Sie sich bei Ihrer Wohngemeinde.


Kantonale Hotline 0800 044 117 täglich von 7.00 Uhr bis 23.00 Uhr
Kantonales Mailcenter ist täglich von 7 Uhr bis 17.00 Uhr im Einsatz.

Kantonale Volkswirtschaftsdirektion - Informationen für Selbständige

Fragebogen Boppelsen Notfallhilfe für Kleinunternehmen und Organisationen, pdf 131 kB

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